Gnadengemeinde Mannheim

Evangelische
Gnadengemeinde
in Mannheim-Gartenstadt

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Gute Wünsche und ein herzliches Willkommen

Einführungsgottesdienst für Pfarrerin Miriam Waldmann

Miriam Waldmann wurde im Gottesdienst am 13. September offiziell als Pfarrerin der Gnadengemeinde in ihr Amt eingeführt. Dies übernahm Schuldekan Andreas Weisbrod, der ihr auch die Berufungsurkunde von Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh überreichte. Leider konnte auch dieser Gottesdienst nur unter Corona-Bedingungen stattfinden, also mit beschränkter Besucherzahl, ohne Gesang und in gebotener Kürze, und auch ein anschließendes Fest oder ein Empfang waren nicht möglich.

Trotzdem bereitete die Gnadengemeinde gemeinsam mit Schuldekan Weisbrod der neuen Pfarrerin ein herzliches Willkommen. „Wir sind dankbar, dass es nach den häufigen Wechseln der letzten Jahre wieder die Aussicht auf Kontinuität und Stabilität hier im Pfarramt gibt“, sagte Weisbrod. Die Gemeinde forderte er auf: „Lasst Euch den Dienst Eurer Pfarrerin gefallen, steht ihr bei, betet für sie und ihre Familie. Prüft ihre Worte an der Heiligen Schrift und vergesst nicht, dass wir alle durch die Taufe dazu beauftragt sind, die Wahrheit und die Liebe Gottes in der Welt zu bezeugen durch Wort und Tat.“

Nach ihrer Einsegnung hielt Miriam Waldmann ihre erste Predigt in der Gnadenkirche. Predigttext war die Geschichte des Zöllners Zachäus aus dem Lukasevangelium, in der es ums Sehen und Gesehenwerden, um den Wunsch, wahrgenommen zu werden, geht. „Wir sitzen oben und schauen uns alles an mit unserer Klugheit und Distanziertheit, wir machen es kompliziert, wo es doch eigentlich ganz einfach ist“, predigte Waldmann. Wie in der Bibelstelle seien die Menschen oft genug eifersüchtig auf die Dinge, die gesehen werden, „weil wir Angst haben, selbst nicht gesehen zu werden. Kein Wunder, dass wir uns so schwer damit tun, uns Gottes Liebe vorzustellen, Liebe, die für alle reicht.“ Doch dieser Liebe könne sich jeder gewiss sein: „Gott selbst ist gekommen, um uns zu suchen und unseren Hunger nach Liebe zu stellen. So macht er uns selig.“

Gute Wünsche gab es am Ende des Gottesdienstes von den anwesenden Gemeindegliedern. Weil persönliche Gratulationen nicht möglich waren, waren die Besucher eingeladen, ihre guten Wünsche für die neue Pfarrerin auf einen kleeblattförmigen Zettel zu schreiben und diesen mit einem gasgefüllten Luftballon unters Kirchendach steigen zu lassen. Leider wogen die Wünsche bei vielen Ballons offenbar derart schwer, dass sie nicht ganz aufstiegen – vielleicht auch ein Zeichen für die Bodenhaftung der Gemeinde und dafür, dass sie vielleicht gar keine so hochfliegenden Wünsche hat. Zeitgleich wurde übrigens Frau Waldmanns Ehemann Jochen von Dekan Ralph Hartmann als Pfarrer der Auferstehungsgemeinde in sein Amt eingeführt.

Frank Mayer von der Gemeinde Waldhof-Luzenberg, mit der zusammen Gnaden und Auferstehung eine Kooperationsregion bilden, überreichte Miriam Waldmann ein Geschenk mit den Worten, dass es unvollständig sei und die andere Hälfte ihr Mann bekäme. Damit verbunden war - auch im Namen von Pfarrer Sam Lee - die Hoffnung auf eine gute Zusammenarbeit der drei Gemeinden.

Der Gottesdienst zur Amtseinführung von Pfarrerin Waldmann konnte live im Internet verfolgt werden und ist auch weiterhin bei YouTube zu finden – für alle die, die ihn noch anschauen möchten:

Einführung von Pfarrerin Miriam Waldmann - Gottesdienst auf Youtube
 

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