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Stadtsynode beschließt Kirchenmasterplan

Langfristig bleiben in Mannheim 12 evangelische Kirchen erhalten

Jetzt ist beschlossen, was lange diskutiert wurde: Die Evangelische Kirche Mannheim (EKMA) wird sich mittel- bis langfristig von insgesamt 20 ihrer 32 Kirchengebäude im Stadtgebiet trennen. Mit einer deutlichen Mehrheit von 63 Ja-Stimmen bei zwei Nein-Stimmen und sechs Enthaltungen haben die Synodalen Anfang Mai dem Kirchenmasterplan zugestimmt. In dem hatte eine Steuerungsgruppe, die von der Synode damit beauftragt worden war, eine Kategorisierung aller Kirchen erstellt. Die Gebäude wurden in A-, B- oder C-Kirchen eingeteilt. Die zwölf A-Kirchen sind solche, in deren Erhalt langfristig weiter investiert werden sollen – auch mit Kirchensteuermitteln. Bei den sieben B-Kirchen soll nur noch der sogenannte kleine Bauunterhalt bezahlt werden. In die 13 C-Kirchen sollen keine Kirchensteuermittel mehr fließen. Hier werden Umwidmungen oder Veräußerungen angestrebt. Aber für alle B- und C-Kirchen gilt: Solange sie ohne Sicherheitsbedenken genutzt werden können, ist eine gemeindliche Nutzung weiter möglich.

In der Region Waldhof-Gartenstadt, zu der neben der Gnadenkirche auch die Auferstehungskirche auf dem Kuhbuckel sowie die Pauluskirche am Taunusplatz und die Gethsemanekirche in der Wiesbadener Straße gehören, wurden die beiden Kirchengebäude auf dem Waldhof aufgrund ihres baulich schlechten Zustands und des daraus resultierenden hohen Sanierungsbedarfs als C-Kirchen eingestuft. Sie sollen aufgegeben werden, dafür soll in dem Gemeindegebiet Waldhof-Luzenberg eine andere Form kirchlicher Präsenz etabliert werden. Die Gnadenkirche wurde von der Steuerungsgruppe in die Kategorie B eingeteilt. Das bedeutet, sie bleibt weiter in Betrieb, aber es werden seitens der EKMA nur noch kleine Beträge investiert. Allerdings gehen die Verantwortlichen davon aus, dass das Gebäude mit geringem Mittelaufwand noch viele Jahr als Kirche genutzt werden kann. Als A-Kirche hat die Steuerungsgruppe für unsere Region die Auferstehungskirche auserkoren. Baulich ist sie in einem ähnlichen Zustand wie die Gnadenkirche, allerdings sind bei ihr die Auflagen durch den Denkmalschutz weniger hoch.

Nun ist es an Regionen, Konzepte für ihre Kooperation zu entwickeln – mit Blick auf die sich ändernden baulichen Gegebenheiten. Weitere Informationen zu den Herausforderungen in den verschiedenen Stadtteilen und zum Kirchenmasterplan finden Sie auf der Internetseite der EKMA.

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